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Stopp invasiven gebietsfremden Arten

Gegen gebietsfremde Arten vorgehen, die unsere Flüsse bedrohen.

Seit 2023 bekämpfen der SPW und die 14 Flussverträge der Wallonie invasive gebietsfremde Arten. Diese Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Kenntnisse über die Verbreitung invasiver Arten entlang unserer Wasserläufe zu verbessern. Durch die Erweiterung unserer Informationen über diese Arten und ihre Ausbreitungsweisen können der SPW und die Flussverträge wirksamere Aktionspläne zum Schutz der lokalen Biodiversität umsetzen. Zur Durchführung dieser Untersuchung erfassen die Flussverträge entlang der Flüsse 32 Pflanzenarten und 11 Flusskrebsarten.

Afiche de compagne de sensibilisation de la Région Wallonne contre les espèces exotiques envahissantes

Was ist eine invasive gebietsfremde Art?


Invasive gebietsfremde Arten sind Pflanzen, Tiere oder Pilze, die vom Menschen absichtlich oder unabsichtlich außerhalb ihres natürlichen Lebensraums eingeführt werden. Eine gebietsfremde Art gilt als invasiv, wenn sie sich zu schnell und unkontrolliert ausbreitet, da sie nicht mehr durch ihre natürlichen Feinde oder Krankheiten aus ihrem Ursprungsgebiet reguliert wird.

Wie verbreiten sie sich?

Invasive gebietsfremde Arten verbreiten sich über verschiedene Wege, wie zum Beispiel:

  • den internationalen Warenverkehr;
  • menschliche Mobilität (Zug, Auto, Flugzeug);
  • Aktivitäten wie Fischerei und Wassersport;
  • menschliche Handlungen (Kauf, Verkauf, Wilderei).

Oft trägt der Mensch, ohne es zu beabsichtigen, zur Verbreitung invasiver gebietsfremder Arten bei.

Warum invasive gebietsfremde Arten bekämpfen?


Sowohl tierische als auch pflanzliche invasive gebietsfremde Arten bedrohen das Gleichgewicht unserer Ökosysteme und die lokale Biodiversität. Durch ihr rasches Wachstum verdrängen sie einheimische Arten, schwächen natürliche Lebensräume und stören die Funktionsweise von Flüssen. Einige können zudem Krankheiten übertragen oder Schäden an land- und forstwirtschaftlicher Infrastruktur verursachen. Die Bekämpfung dieser Arten ist daher eine große Herausforderung für unsere Regionen.

Invasive gebietsfremde Arten in unserem Gebiet

Drüsiges Springkraut
Im Jahr 2025 hatte die Art 86 km Ufer besiedelt. Pflegemaßnahmen konnten auf 66 km durchgeführt werden.

Riesen-Bärenklau
Im Jahr 2025 wurde die Art nur noch an 32 Punkten der 266 bekannten Vorkommen aktiv festgestellt. Es sind jedoch 7 Jahre ohne Nachweis erforderlich, um eine endgültige Ausrottung zu bestätigen.

Gefleckte Gauklerblume
Die Ausbreitung in der Our stammt von ihrem Nebenfluss, dem Großweberbach. Da die Art zunehmend Nebenflüsse der Our besiedelt, wurde sie 2025 erstmals bekämpft (Ausreißen und Abdecken).

Signalkrebs
Im Jahr 2025 führte der Flussvertrag Mosel die erste Erhebung von Signalkrebsen im Einzugsgebiet der Our durch. Insgesamt wurden 21 Exemplare erfasst, was auf 8 private Teiche hinweist, die von der Art besiedelt sind.

Japanischer Staudenknöterich
Im Jahr 2025 wurden 2 neue Populationen in Attert und im Ourtal entdeckt.

Spierstrauch
Im Jahr 2025 wurde eine Population in Attert und eine im Einzugsgebiet der Haute-Sûre entdeckt.

Nuttalls Wasserpest
Im Jahr 2025 wurden 6 neue Populationen im Gebiet des Flussvertrags entdeckt.

Goldrute
Im Jahr 2025 wurde nur eine Population im Einzugsgebiet der Haute-Sûre entdeckt.

Aster
Es sind lediglich 9 Populationen im Gebiet des Flussvertrags bekannt. Seit 2023 wurden keine neuen Populationen entdeckt.

Möchten Sie sich für die Natur engagieren? Kontaktieren Sie unseren Dienst und organisieren Sie einen Aktionstag zur Entfernung!

Jedes Jahr schließen sich Schulen und Vereine dem Team des Flussvertrags Mosel bei Aktionstagen zur Entfernung invasiver gebietsfremder Pflanzen an.
Diese gemeinschaftlichen Aktionen, die zwischen Juni und September organisiert werden, tragen zum Schutz unserer Wasserläufe und ihrer Biodiversität bei.

Machen Sie bei der nächsten Ausgabe mit!

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