Wer sind wir?
An der Schnittstelle zwischen wilden Landschaften und nachhaltigen Projekten ist der Naturpark Hohes Venn-Eifel ein einzigartiges Gebiet, das von einem Team belebt wird, das sich für seinen Schutz, seine Besucherbetreuung und seine Aufwertung einsetzt.
Ein symbolträchtiger Naturpark
Im Osten des Landes gelegen, umfasst der Naturpark Hohes Venn-Eifel eine Fläche von 72.000 Hektar. Er wurde 1971 von der Provinz Lüttich gegründet und ist der älteste Naturpark Belgiens.
Der Park ist bekannt für die besondere Schönheit seiner Landschaften und vereint Heiden und Moorgebiete, Flüsse und Seen, Wälder sowie malerische Dörfer. Diese natürlichen Lebensräume beherbergen eine außergewöhnliche Fauna und Flora, wie das Auerhuhn, den Europäischen Wolf, den Sonnentau oder auch Torfmoose. Oft als „Dach Belgiens“ bezeichnet, umfasst der Park gleich drei der höchsten Punkte des Landes.
Ein ikonisches Gebiet, das sich im Laufe der Jahreszeiten wandelt – zwischen blühender Heide und verschneiten Landschaften.
Der Park liegt im Osten des Landes und ist Teil eines deutsch-belgischen grenzüberschreitenden Naturparks.
Zu seinen Stärken zählen die Vielfalt der Landschaften, die hohe Qualität von Umwelt und Natur sowie seine Natur- und Kulturgeschichte.
Was ist ein Naturpark?
Der Naturpark Hohes Venn-Eifel ist nicht nur ein Gebiet auf der Karte, sondern vor allem ein Team, das aktiv am Schutz, an der Verwaltung und an der Aufwertung des Natur- und Landschaftserbes arbeitet.
Um diese Aufgabe zu erfüllen, verfügt der Park über einen wissenschaftlichen Dienst, der Projekte zu vielfältigen Themen entwickelt. Die Resilienz der Dörfer, die Stärkung der Biodiversität, das Wassermanagement und die Entwicklung erneuerbarer Energien sind nur einige der Themen, die untersucht werden, um den Naturpark und seine 12 Gemeinden nachhaltiger und naturfreundlicher zu gestalten.
Der Schutz des Naturerbes erfolgt auch durch Sensibilisierung. Diese Aufgabe wird gemeinsam von den pädagogischen, touristischen und wissenschaftlichen Diensten des Parks übernommen.
Jedes Jahr sensibilisieren engagierte Animateurinnen und Animateure tausende Schülerinnen und Schüler für die Bedeutung des Erhalts der Biodiversität. Neben jungen Besucherinnen und Besuchern aus ganz Belgien und den Nachbarländern, die das Naturparkzentrum Botrange besuchen, gehen wir auch in die Schulen der Parkgemeinden, um Mitmach-Workshops, Aktivitäten im Zusammenhang mit wissenschaftlichen Projekten oder auch das Programm „Aquarium im Klassenzimmer“ anzubieten.
„Man schützt, was man liebt, und man liebt, was man kennt.“
Jacques Cousteau
Das Naturparkzentrum Botrange
Das Naturparkzentrum Botrange ist ein touristisches und pädagogisches Empfangszentrum am Rande des staatlichen Naturschutzgebiets des Hohen Venn. Es ist der ideale Ort, um die Heide- und Moorlandschaften auf den Wanderwegen und Holzstegen zu entdecken.
Nach Ihrem Ausflug können Sie sich im gemütlichen Bereich des Naturparkzentrums erholen und die zahlreichen Artikel im Shop entdecken.
Das Naturparkzentrum bietet außerdem ein breites Angebot an Wanderkarten und touristischen Aktivitäten: die Dauerausstellung FANIA, Abenteuerrouten „Explor Games“, Ausflüge mit dem Kremser sowie Wechselausstellungen. Lust auf eine kulinarische Pause zwischen Ihren Aktivitäten? Nutzen Sie Ihren Besuch, um das Bistrot de Botrange zu entdecken.
Ein zeitloser Ort, um die Natur auf eine andere Art zu genießen.
Seine Organisation
Die Trägerorganisation des Naturparks Hohes Venn–Eifel ist die Provinz Lüttich. Sie hat 1971 die Initiative zur Gründung des Parks ergriffen.
Der Naturpark erstreckt sich über 12 Gemeinden. Da die Grenzen des Naturparks auf natürlichen und landschaftlichen Elementen und nicht auf Verwaltungsgrenzen beruhen, liegt keine Gemeinde vollständig innerhalb des Naturparks.
Die 12 Gemeinden sind (von Nord nach Süd): Raeren, Eupen, Baelen, Jalhay, Stavelot, Malmedy, Waimes, Bütgenbach, Büllingen, Amel, Sankt Vith und Burg-Reuland.
Der Naturpark wird von einer Verwaltungskommission geleitet, die einen zehnjährigen Managementplan erstellt und dessen Umsetzung überwacht. Die Maßnahmen des Parks entsprechen den im Dekret der Wallonischen Regierung von 2008 festgelegten Aufgaben, das aus einer umfassenden Überarbeitung des ursprünglichen Textes von 1985 hervorgegangen ist und seitdem durch punktuelle Änderungen ergänzt wurde.


