Besuch des Parks: Was Sie wissen sollten

Ein Besuch im Naturpark Hohes Venn-Eifel bedeutet, ein Naturschutzgebiet zu betreten, in dem bestimmte Regeln unerlässlich sind, um die Tier- und Pflanzenwelt sowie die Sicherheit aller zu schützen.

Ein labiles Gleichgewicht

Der Naturpark Hohes Venn-Eifel beherbergt eine außergewöhnliche Artenvielfalt. Seine Moore, Heiden und Wälder bilden seltene Lebensräume, in denen zahlreiche Tier- und Pflanzenarten zusammenleben, von denen einige bedroht oder sehr störanfällig sind. Dieses natürliche Gleichgewicht ist besonders empfindlich: Schon ein kleiner Verstoß gegen die Verhaltensregeln kann dauerhafte Folgen für diese einzigartigen Lebensräume haben.

Deshalb ist die Einhaltung der Verhaltensregeln bei Ihrem Besuch unerlässlich. Diese Vorschriften wurden vom Département de la Nature et des Forêts (DNF) festgelegt, dessen Aufgabe es ist, diese bemerkenswerten Naturräume zu schützen, zu verwalten und zu erhalten. Sie tragen dazu bei, die Auswirkungen menschlicher Besuche zu begrenzen und gleichzeitig die Sicherheit der Besucher in einer manchmal anspruchsvollen Umgebung zu gewährleisten.

Indem Sie diese Regeln befolgen, tragen Sie aktiv zum Schutz dieses außergewöhnlichen Naturerbes bei.

Die goldenen Regeln für Besucher

Besucher werden gebeten, sich sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad auf den markierten Wegen und Pfaden des Naturparks zu bewegen. Der Zugang zu bestimmten Ruhezonen ist untersagt, um die Ruhe der Tierwelt und die empfindlichen natürlichen Lebensräume zu schützen.

Fahrräder und Reiter sind auf Waldwegen erlaubt. Wanderwege sowie Holzstege, die nur von jeweils einem Wanderer gleichzeitig begangen werden können, dürfen nicht von Fahrrädern oder Reitern befahren werden. Wie für Fußgänger gilt auch für Fahrräder und Reiter das Verbot, „querfeldein“ zu fahren.

Hunde sind auf dem Großteil des Gebiets des Naturparks Hohes Venn-Eifel erlaubt, sofern sie an der Leine geführt werden. Die wenigen Bereiche, in denen sie nicht zugelassen sind, sind vor Ort deutlich gekennzeichnet.

Es ist strengstens verboten, in den Wäldern und Naturschutzgebieten des Naturparks Hohes Venn-Eifel Feuer zu entzünden, um jegliche Brandgefahr zu vermeiden.

Besucher sind verpflichtet, ihren gesamten Abfall nach ihrem Besuch im Naturpark Hohes Venn-Eifel mitzunehmen.

Camping und wildes Biwakieren sind außerhalb der dafür vorgesehenen Bereiche im Naturpark Hohes Venn-Eifel verboten. In der Nähe gibt es jedoch zugelassene Biwakplätze, die unter Einhaltung der geltenden Vorschriften und nach vorheriger Reservierung genutzt werden können.

Die Besucher werden gebeten, den natürlichen Reichtum des Naturparks Hohes Venn–Eifel zu bewahren, indem sie die Tier- und Pflanzenwelt beobachten, ohne sie zu stören. In den Naturschutzgebieten ist das Pflücken oder Entnehmen von Naturmaterialien strengstens verboten.

Außerhalb dieser Schutzgebiete ist das Sammeln mit Zustimmung des Eigentümers unter folgenden Bedingungen erlaubt: zwei Handvoll Blumen pro Person und ein 10-Liter-Eimer pro Tag und Person für andere Waldprodukte. Diese Einschränkungen gelten nicht für Entnahmen im Rahmen wissenschaftlicher, karitativer oder jugendlicher Aktivitäten (vorbehaltlich einer vorherigen Genehmigung).

Besucher dürfen im Naturpark Hohes Venn-Eifel fotografieren, sofern sie auf den markierten Wegen bleiben und die Ruhe des Ortes wahren.

Der Einsatz von Drohnen ist nicht überall erlaubt und unterliegt strengen Vorschriften; das Fliegen über Naturschutzgebieten ist verboten. Vor jedem Flug müssen unbedingt die zugelassenen Flugzonen und die Grenzen der Naturschutzgebiete überprüft werden.

In den Naturschutzgebieten und Wäldern des Parks sind jegliche Lärmbelästigungen verboten, um die Tierwelt nicht zu stören und die Ruhe aller zu gewährleisten.

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